16 | 07 | 2019

Für die Leckageortung wird  die bewährte Technik von der Firma Geesen eingesetzt.

Sie ermöglicht die punktgenaue Ortung von Leckagen, selbst bei Gründächern mit extensiver Begrünung und Substratschichten > 30 cm.

 

 

 

Kurzbeschreibung des Verfahrens (für den Normalfall - Gebäude- und Dachtragkonstruktion elektrisch leitend)

Im Ortungsgerät ist ein Impulsgenerator eingebaut, mit welchem elektrische Spannungsimpulse von ca. 40V Gleichspannung erzeugt werden.

Der Pluspol des Generators ist über die Schukosteckdose des Ortungsgerätes mit der geerdeten Gebäudetragkonstruktion und (damit auch mit der Dachtragkonstruktion) verbunden.

Der Minuspol wird an eine Ringleitung angeschlossen, welche um die zu ortende Fläche ausgelegt wird.

Hauptvoraussetzung für den Ortungserfolg ist eine Feuchtigkeits"strecke" zwischen der Ringleitung auf dem Dach (Minuspol) und der unter der Dachabdichtung befindlichen elektrisch leitfähigen Gebäudeteile (Pluspol). Diese "Feuchtigkeitsstrecke" ist Voraussetzung für einen Stromfluss als Impuls zwischen Plus-und Minuspol. 

Dabei wirkt die Dachabdichtung als Isolator und es muß während der Ortung sichergestellt werden, dass der elektrische Strom nur durch die Leckage fließt. Andere mögliche Stromstrecken (z.b. über den Blitzschutz) sind während der Messung zu unterbinden.

Die eigentliche Ortung findet statt, indem ein Teil der Stromimpulse über Messstäbe in den sog. Empfänger geleitet werden (elektrischer Stromteiler). Über den Zeigerausschlag der Stromimpulse am eingebauten Milliamperemeter gelangt man in Schritten mit jeweils 90- gradiger Richtungsänderung zur Stromaustrittsstelle der Leckage aus der Dachabdichtung. Am Schnittpunkt der dabei gefundenen "Umkehrpunkte" befindet sich dann die vorhandene Leckage.